Dieses Seminar nimmt die Waffe in den Fokus und bewertet sie aus Sicht des (Humanitären) Völker(straf)rechts sowie nationalen Rechts. Gegenstand der Arbeiten können Massenvernichtungswaffen, konventionelle Waffen oder sogar Anti-Satellitenwaffen sein. Auch autonome Waffensysteme sind angesprochen (betrifft Systeme in allen Operationssphären: Luft, Boden, im und unter Wasser, Weltraum und Cyberspace).

Kandidaten/Kandidatinnen dürfen auch Ihrer Phantasie freien Lauf lassen: Welche Waffen könnten in Zukunft eingesetzt werden, die heute gänzlich unbekannt sind? Es können sogar hypothetische Überlegungen auf der Grundlage des Sci-Fi Genres gezogen werden.

Inhaltlich können die Arbeiten den Fokus auf Waffendefinitionen, Waffenregulierung und die Pönalisierung des Besitzes und Einsatzes von Waffen legen. Methodisch darf es sich um empirische, strafrechtstheoretische, historische aber auch rechtsvergleichende Analysen handeln. Ein Bezug zum nationalen Recht ist willkommen.

Eine erste Vorbesprechung findet statt am

15.07.2019 um 17:00 Uhr s.t.

im Seminarraum in der Strafrechtsbibliothek im 4. Stock des Blauen Turms.