Rückgabe der Klausur Strafrecht I aus dem WS 2016/17: 28.04.2017, 14-15 Uhr, ZHG010

Die Klausur Strafrecht I wird am

Freitag, den 28.04.2017 in der Zeit von 14 - 15 Uhr im ZHG 010

(im Rahmen der Vorlesung StrafR II) zurückgegeben.

Bitte beachten Sie, dass die Zwischenprüfungsordnung vorsieht, dass offensichtliche Bewertungsfehler unverzüglich konkret und substantiiert schriftlich vorgebracht werden. Es gilt der Remonstrationsleitfadens der Juristischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen - insbesondere:

  • Nachweis über die Teilnahme an der Rückgabebesprechung
  • Einhaltung der einwöchigen Remonstrationsfrist
  • Schriftform; die (Original-)Klausur ist als Anlage beizufügen
  • Inhaltliche Anforderungen:

[…]
IV. Umfang und Inhalt der Remonstration
1. Der Umfang der Remonstration soll grundsätzlich drei Seiten nicht überschreiten.
2. Eine Remonstration setzt ernsthafte sachliche Bedenken gegen die Korrektur und Bewertung der Studienleistung voraus. Unstimmigkeiten im Detail - insbesondere wegen der Formalia - genügen hierfür nicht, da die Benotung stets von einer Gesamtbeurteilung abhängt, in die eine Fülle von Faktoren einfließen.
3. Die Remonstration beginnt regelmäßig mit der Feststellung, dass die Korrektur sachlich unrichtig und deshalb die vergebene Note zu niedrig sei. Die Begründung muss die angesprochenen Korrekturmängel präzise bezeichnen und substantiiert belegen. Pauschale Kritik oder der global geäußerte Wunsch nach einer besseren Benotung genügen nicht.
Dies setzt voraus, dass der Verfasser
a. in detaillierter Auseinandersetzung mit Korrekturanmerkungen und abschließendem Korrekturvotum darlegt, worauf der Vorwurf sachlicher Unrichtigkeit konkret basiert und warum diese Unrichtigkeit die Bewertung möglicherweise erheblich beeinflusst hat und/oder
b. konkrete Anhaltspunkte vorbringt, die eine deutlich bessere Bewertung nahe legen. Es bietet sich insoweit an, die Argumentation mit Hinweisen auf Literatur und Rechtsprechung sowie die Besprechung zu untermauern.
[…]

  • Bitte nehmen Sie in keinem Fall handschriftliche Veränderungen an Ihrer Klausur vor.
  • Die Bearbeitung Ihrer Remonstration erfolgt binnen sechs Wochen. Von Rückfragen zum Stand der Bearbeitung bitten wir vor Ablauf dieser Frist abzusehen.

 

Ernennung von Professor Ambos zum Richter am Sondergericht für Kosovo

Herr Prof. Ambos wurde nach einem kompetitiven nationalen und internationalen Auswahlverfahren – insgesamt wurden 92 Kandidaten/-innen von den Gründungsstaaten nominiert, darunter 9 von Deutschland - zum Richter am Sondergericht für Kosovo (Kosovo Specialist Chambers- KSC) ernannt. Die KSC sind ein internationales Sondertribunal mit Sitz in Den Haag, das von der EU und einigen weiteren Staaten (Kanada, Norwegen, Schweiz, Türkei und USA) aufgrund einer vom kosovarischen Parlament im Jahre 2015 angenommenen Rechtsgrundlage errichtet wurde. Seine Zuständigkeit bezieht sich auf Verbrechen, die zwischen dem 1.1.1998 und 31.12.2000 im Kosovo begangen worden sein sollen und insbesondere in einem Europaratsbericht aus 2011 dokumentiert worden sind. mehr...

Seminar zur Strafrechtsvergleichung - Seminarankündigung SoSe 2017

Die Bedeutung der Strafrechtsvergleichung ist schon  im 19 Jahrhundert entdeckt worden. So wäre das reformierte, liberal deutsche Strafverfahren ohne die französischen und angloamerikanischen Vorbilder undenkbar gewesen. Die Strafrechtsvergleichung hat sich also längst einen festen Platz im  Rahmen  der  gesamten  Strafrechtswissenschaft  erobert.  Mit  der  „Internationalisierung“  des Rechts  gewinnen  Fragen  der  Strafrechtsvergleichung  immer  mehr  an  Gewicht  und  zwar  auch  in der juristischen Ausbildung.

Eine erste Vorbesprechung findet statt am 1.2.2017 um 17.00 Uhr s.t. im Seminarraum links in der Strafrechtsbibliothek im 4. Stock des Blauen Turms.

Seminaraushang

Aufbau des Deutsch-Kolumbianischen Friedensinstituts

Herr RiLG Prof. Ambos hat als Mitglied eines Konsortiums der Uni Göttingen, Giessen, FU Berlin und des Hessischen Instituts für Friedens- und Konfliktforschung den Zuschlag zu der von der Bundesregierung betriebenen Errichtung des Deutsch-Kolumbianischen Friedensinstituts (DKFI, Instituto Colombo Alemán para la Paz, ICAP) in Bogota, Kolumbien erhalten. Das Projekt wird seitens der juristischen Fakultät maßgeblich von der Forschungstelle für lateinamerikanisches Straf- und Strafprozessrecht (CEDPAL) und dem Institut für Landwirtschaftsrecht  (Prof. Martínez) unterstützt. Es wird vom DAAD aus Mitteln des AA für eine Dauer von 10 Jahren mit jährlich € 400.000 gefördert. Nähere Infos erhalten Sie auf der Website der Georg-August-Universität Göttingen.

Lecture Series "Anglo-American Criminal Law and Justice"

Führende Strafrechtslehrer aus England (später auch USA/Kanada) beleuchten Konzepte und Grundlagen des anglo-amerikanischen Straf- und Strafprozessrechts

Hier gelangen Sie zur Vortragsreihe

Neue Veröffentlichungen & Interviews

Treatise on International Criminal Law - Volume III (SPECIAL OFFER)

Treatise on International Criminal Law

Volume III: International Criminal Procedure

ISBN: 978019966561

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Publication of third volume of Treatise on International Criminal Law completes three-volume Treatise.

 

Triffterer / Ambos: Rome Statute of the International Criminal Court

 

Triffterer / Ambos

Rome Statute of the International Criminal Court

A Commentary

3. Auflage 2016

ISBN 978-3-406-64854-0  

  Website des C.H. Beck-Verlages

 

Rezensionen:

Meisenberg, ICLR 16 (2016), 561-563

Crüsemann, Internat. Criminal Law Review 16 (2016)

Bogush, MP2(18)2016 (125-128 - Богуш)

Trüg, JZ 2016, 740-742

Lagodny, ZIS 2016, 847-848

 

Interview mit Professor Ambos: Der Kriegsverbrecher soll vor Gericht

Sechs deutsche Anwälte klagen gegen Syriens Machthaber Assad: Der Kriegsverbrecher soll vor Gericht

 

Interview mit Professor Ambos: Viele Guerilleros haben die Nase voll, NZZ vom 28.08.2016, S. 6 f.
Interview mit Professor Ambos: Debatte um Todesstrafe in der Türkei

Der Strafrechtler Kai Ambos hält die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei für wenig wahrscheinlich. Dabei gebe es erhebliche rechtliche Probleme: Die Türkei sei an die Zusatzprotokolle der Europäischen Menschenrechtskonvention gebunden.

Zum Interview vom 18.07.2016

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Betäubungsmittelgesetzes